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Interessante Termine
Am 7.März 2009, ab 10.00 Uhr hatte die Landtagsfraktion gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung zur bildungspolitischen Konferenz in das Gebäude des Landtages eingeladen. Im Zentrum der Diskussion soll die Frage stehen, wie es gelingen kann, schulische Förderung vielfältiger im Innern zu gestalten, welche Möglichkeiten und Grenzen individualisierte Bildungsangebote haben. Eine Reihe namhafter WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen werden ihre Erkenntnisse und Erfahrungen einbringen. Beide bildungspolitische SprecherInnen der Fraktion werden den Standpunkt der LINKEN in Sachsen-Anhalt erörtern. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Mehr finden Sie hier.
„Wir machen Konvent. Zwischen alten Gräben und neuen Ufern |
Was lief im Bildungskonvent
16.03.2009, Jutta Fiedler: strong> Lehrer prauchen wier nich. Weil wihr sinnt selpst schohn kluk 16.02.2009, Birke Bull: Professor Matthias von Saldern, Erziehungswissenschaftler von der Uni in Lüneburg, plädierte in der Arbeitsgruppe „Schulstruktur“ für ein hohes Maß an Flexibilität im Schulsystem. Längeres gemeinsames Lernen sei eine längst überfällige Frage. Interessanter wären stattdessen Diskussionen, die sich mit der Frage des WIE beschäftigen: Wie arbeitet eine Schule für alle im INNERN. Damit stellt sich die Frage nach der Binnendifferenzierung. Wie kann es gelingen, mit Heterogenität lernproduktiv umzugehen? 16.01.2009, Birke Bull: Die AG „Schulstruktur“ hatte sich zunächst verständigt, externen Sachverstand zu hören. Einerseits war ein Plädoyer für das gegliederte Schulsystem gewünscht, andererseits eines für längeres gemeinsames Lernen. Prof. Fritz-Dietrich Neumann übernahm den Part für das gegliederte Schulsystem und löste erwartungsgemäß eine kontroverse und emotional aufgeladene Diskussion aus. Interessant war darüber hinaus der Vortrag von Prof. Wenzel, Martin-Luther-Universität, der sich zu den Befunden der Durchlässsigkeit des Schulsystems in Sachsen-Anhalt äußerte. 16.01.2009, Birke Bull: Die AG „Verbesserung der Bildungschancen“ beriet zur Zukunft der LehrerInnen-Ausbildung in Sachsen-Anhalt. Die bereits beschlossenen Empfehlungen erwarten einen Paradigmenwechsel in der Unterrichtsarbeit, hin zu mehr Individualisierung. Der Umgang mit Heterogenität ist eine Herausforderung für LehrerInnen. Insbesondere die Ergebnisse des Berichtes zur externen Schulevaluation sorgten für Zündstoff.>>> Neue LehrerInnen braucht das Land?
12.01.2009, Jutta Fiedler: Am 12. Januar 2009 war Professor Hartmut Wenzel zu Gast in der Arbeitsgruppe "Schulstruktur" des Bildungskonvents und referierte zum Thema: "Wie durchlässig und anschlussfähig sind Schulformen und Bildungsgänge in Sachsen-Anhalt?"
24.11. 2008, Jutta Fiedler: Die AG Schulstruktur hat ihre Arbeit aufgenommen. Kaum ein Thema wird so
emotional aufgeladen diskutiert, wie die Frage nach der Zukunft der Schulstruktur. Eine schwierige inhaltliche Diskussion
also, und geradezu eine diplomatische Herausforderung. Um die Sache geht's! >>>
09.09. 2008, Jutta Fiedler: Am 8. September 2009 hat der Bildungskonvent - nach 1 Jahr Arbeit – einen
weiteren Komplex von Empfehlungen verabschiedet: Zur Zukunft des gemeinsamen Unterrichts von SchülerInnen mit und ohne
sonderpädagogischem Förderbedarf, zur Schulsozialarbeit, zur Zukunft der pädagogischen MitarbeiterInnen, zum Ausbau des
Ganztagschulangebotes und einiges mehr.
Weitere Schritte zur Modernisierung des Bildungssystems >>>
21.08.2008: Die Arbeitsgruppe Schulentwicklung befasste sich mit dem Konzept der schülerzahlbezogenen
Lehrstundenzuweisung. Ein Modell, was in Thüringen recht erfolgreich war. Vor allem deshalb, weil es die
Eigenverantwortlichkeit von Schulen und ihr flexibles pädagogisches Handeln stärkt.
Wollen wir eigenverantwortliche oder obrigkeitsgesteuerte Schulen?
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20.08.2008, Birke Bull: Die Arbeitsgruppe „Verbesserung der Bildungschancen“ nähert sich dem Finale. Es
geht um die Zukunft der schulischen Integration von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Wo liegen nun die
Konfliktlinien zwischen den Mitgliedern der Arbeitsgruppe?
Welches sind die zentralen Spannungsfelder und Kontroversen?
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05.05.2008, Jutta Fiedler: Passgenau zum internationalen Protesttag der Menschen mit Behinderungen
diskutieren die Mitglieder der AG „Verbesserung der Bildungschancen" über die derzeitigen Chancen von SchülerInnen mit
Behinderungen gemeinsam mit ihren AltersgefährtInnen zu lernen. Das Konzept der Förderzentren in Sachsen-Anhalt, die
ersten Entwicklungsergebnisse und die Forderungen nach ihrer künftigen Ausgestaltung waren Thema.
Neues aus dem Bildungskonvent
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10.03.2008: Der Bildungskonvent hat am 10.03.2008 bei vier Enthaltungen sich für Empfehlungen im Bereich
der „Frühkindlichen Bildung und Erziehung“ ausgesprochen. Darin ist unter anderem die Rückkehr zum Ganztagsanspruch –
eine stetige Forderung der LINKEN – enthalten. Die CDU-Abgeordnete, Frau Feußner, fragt innerhalb einer kleinen Anfrage
die Landesregierung nach den Kosten und finanziellen Auswirkungen dieses Beschlusses.
Die Antwort finden Sie hier
08.10.2007: Die Arbeitsgruppen des Bildungskonvents haben sich – zumindest räumlich und personell
gefunden. Dennoch erweist sich die Arbeit in einem solchen Gremium – einschließlich seiner Arbeitsgruppen als ein
schwieriges und kompliziertes Unterfangen. Erfahrungen mit dieser Art von Meinungsfindung hat niemand – auch nicht die
ModeratorInnen. Ein lernendes Projekt also, was noch viel Spannung verspricht.
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11.07.2007: DIE LINKE hatte angekündigt, sich konstruktiv in die Arbeit des Bildungskonvents
einzubringen. Darüber hinaus ist uns an einer breiten gesellschaftlichen und vor allem transparenten Debatte gelegen.
Ab sofort unterstützen wir das mit einem eigenen Internetangebot.
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09.07.2007: Der Bildungskonvent beginnt zu arbeiten. Ein kompliziertes Projekt, was der Landtag dort –
ausgestattet mit einer Geschäftsordnung und einem Einsetzungsbeschluss – auf den Weg gebracht hat. Ein lernendes System:
die Beteiligten müssen im wahrsten Sinne des Wortes zueinander finden. Die Moderatoren müssen einen Weg ebnen, um
konstruktiv arbeiten zu können.
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15.12.2006: „Wer nun mal nicht weiter weiß, der gründet einen Arbeitskreis.“ Die Skepsis der LINKEN war
nicht unerheblich, gegenüber dem Projekt Bildungkonvent. Immerhin ist er das Ergebnis von Koalitionsverhandlungen, die
zugleich die Veränderung von Schulstruktur ausschließen. Was man nicht verhindern kann, das sollte man nutzen. Also
stimmten wir zu und werden uns künftig konstruktiv einbringen.
01.12.2006: Der Konvent kann die große Chance bieten, die in Deutschland weit bverbreitetet Angst vor
längerem gemeinsamen Lernen zu überwinden. Darin liegt auch für moderne linke Bildungspolitikt eine Chance, die wir
nutzen werden.
Pressemitteilung: Die Linkspartei.PDS: Bildungskonvent als Chance begreifen und nutzen
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